05.05.2018 Teotihuacan

Die drei Tage zwischen unseren beiden Mexico City Aufenthalten verbringen wir 50km südwestlich von der Hauptstadt, in einem Ort namens Teotihuacan. Dort befindet sich eine archäologische Städte mit der drittgrößten Pyramide der Welt.

Die alles überragende „Pyramida del Sol“ (Sonnenpyramide) ist 63m hoch und durch die teilweise sehr steilen Stufen an der Westseite begehbar, von oben hat man dann einen schönen Blick über das ganze Tal, aber vor allem auch auf die weitläufige archäologische Anlage. Die Anlage wird durch die Calzada de los Muertos (Straße der Toten) zentralisiert und führt auf die Pyramida de la Luna (Mondpyramide) zu, viele kleine Stufentempel säumen diese Straße, sie waren vermutlich Opfergräber. Die Pyramiden waren dem Sonnen- und Mondgott des dort lebenden Volkes gewidmeten, an ihrer Spitze existierten einst Tempel. Die religiösen Stätten wurden etwa 100 n.Chr. erbaut, um sie herum erstreckte sich eine Stadt mit bis zu 200.000 Einwohnern, zu der Zeit also eine wahre Metropole.

Obwohl die Pyramiden von Teotihuacan wirklich gut besucht und voll mit Touristen sind, ist es dennoch ein beeindruckendes Erlebnis das Gelände zu erkunden. Allein das Alter der riesigen Bauwerke! Im Eintrittspreis ist zudem ein informatives Museum mitinbegriffen, sodass man eine Vorstellung dafür bekommt, wie die Stadt mit ihren Tempeln vor 2000 Jahren ausgesehen haben muss.

Ein weiterer Pluspunkt für die Gegend ist der anliegende Ort Teotihuacan, er zählt zu den Pueblos Magicos, ein Titel, der kleineren gepflegten Orten mit charakteristischen Sehenswürdigkeiten verliehen wird. Hier kann das typische mexikanische Leben erlebt werden; Märkte die zwei Kilo Mangos für einen Euro anbieten, billige Tacos, die an jeder Ecke verkauft werden und laute Lkws mit schlechten Abgaswerten.