Der Truck

Immer wenn wir auf einem Platz campen und ein Mexikaner vorbei kommt um sich unseren Truck aus der Nähe anzuschauen, endet er mit:

Ist halt ein Toyota –

-damit werdet ihr keine Probleme haben. Denn diese Generation von Toyota Pickups werden hier trotz ihres alter nicht als „altes Auto“ gesehen. Wir sind froh einen Truck zu haben, der hier ein Sympathieträger ist. 🙂

Toyota Pickup

Bei dem Fahrzeug handelt sich um einen Toyota Pickup aus dem Jahr 1989, es ist einer dieser alten, unverwüstlichen 4 Zylindermotoren dessen einfache Technik und Standhaftigkeit gut für Trips in entlegene Gebiete sind. Der Truck hat uns schon im Sommer 2016 durch den Westen der USA chauffiert und hat diese Aufgabe problemlos gemeistert. Besonders praktisch ist der zuschaltbare Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe und einer ordentlichen Bodenfreiheit, sodass auch schlechtere Straßenverhältnisse kein Problem darstellen. Im Vergleich zu den modernen Trucks ist unser Toyota relativ klein und  schmal, was aber nicht unbedingt ein Nachteil ist. Auch das Alter ist in gewisser Weise ein Vorteil, da dieses Auto in Mittel- und Südamerika keineswegs außergewöhnlich ist. Zusätzlich verfügt das Auto über eine Klimaanlage.

Campen mit einem Pickup

Durch die relativ schmale Ladefläche und die niedrige Shell ist das Schlafen im Auto nicht für lange Zeit geeignet (4 Wochen durch die USA waren genug). Durch die gute Erfahrung die wir mit dem Dachzelt auf unserer Europa Tour (Siehe oben) auf einem T4 gemacht haben, habe ich mich dazu entschlossen auch hier in den USA ein Dachzelt zu kaufen. Ich habe mich letzlich für das Tepui Baja Explorer Ayer entschieden.

Das Auto wird auf einem solchen Trip das Zuhause sein und muss genau deshalb diverse Anforderungen erfüllen. Nachdem also „Fahren“ und „Schlafzimmer“ beschrieben sind, komme ich jetzt zur Küche, die gleichzeitig die elektrische Anlage beinhaltet. Das sich eine Kühlbox auch zu so einem Einschnitt im Portmonee entwickeln könnte, war mir nie bewusst. Nach stundenlanger Recherche habe ich mich letztlich für die Dometic CFX40US entschieden, auch aufgrund schlechter Erfahrungen mit einer günstigeren Absorberbox. Trotzdem benötigt die Kompressorbox natürlich dauerhaft Energie, was wiederum weitere Anschaffungen in diesem Bereich nötig werden lässt. Ich habe also ein 100 Watt Solarpanel was meine zweite Batterie speist auf dem Dach, durch die Hoffnung auf relativ viel Sonne habe ich an der Batterie etwas gespart. Zusätzlich wird die 2. Batterie während der Fahrt zusätzlich von der Lichtmaschine geladen, somit sollte genügend Energie für die Kühlbox und auch ein paar LEDs bzw. Handys, Kamera etc. sein. Ich hoffe das sich das System etablieren wird….

Ordnung

Erst wollte ich eine Art Regal und Schubladensystem auf die Ladefläche bauen, hab aber letztlich Abstand davon genommen vor allem auch aus Gewichtsgründen. Deshalb hab ich mich für ein System aus Plastikcontainern in verschiedenen Größen entschieden.

Ich werde in den nächsten Wochen meine Infos über unseren Truck etwas ausführlicher darstellen, dann werden auch Fotos folgen.

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Der Artikel wurde verfasst von: Einar