Grenze Mexico-U.S.

Grenze Mexiko-USA in Laredo, TX

 

Die Grenzquerung in Laredo hat deutlich länger gedauert als Vermutet und war in der Sommerhitze von Laredo (~44°) nur schwer zu ertragen. Der Truck wird im Stand zu heiß um die Klimaanlage benutzen zu können, wir haben sie daher vorsorglich nicht benutzt, wir haben einige überhitze Fahrzeuge gesehen.

 

Nun aber wie üblich die nötigen Schritte:

  • Zunächst muss die mexikanische Einfuhrerlaubnis des Fahrzeugs annulliert werden (man will ja auch seine 200US$ Kaution wiedersehen) und die Touristenkarte abgegeben werden.
  • Der Komplex, bestehend aus Migracion und Banjercito liegt UNTER der Grenzbrücke, man hält sich links und stellt sich (noch) nicht bei den wartenden Fahrzeugen an.
  • Auf dem Parkplatz gibt es ein kleines Haus mit einem Banjercito Angestellten, dort mit dem Auto heran fahren. Es wird die Fahrzeugnummer geprüft ein paar sinnlose Fotos gemacht und der Aufkleber eingesammelt, man bekommt einen Bon den man mit herein nehmen muss.
  • Dann geht’s (ganz Links) zur Migracion, der Mitarbeiter sammelte lediglich unsere Touristenkarten ein und meinte, das reicht. Ich habe ihn nach einem Stempel gefragt (besser ist besser) und habe ihn auch bekommen.
  • Nach Rechts geht es dann weiter zur Banjercito um die Kaution für das Fahrzeug zurück zu bekommen, dafür ist eine Kopie von Pass und Führerschein nötig. Gegen die Vorlage des Bons bekommt man das Geld zurück (entweder auf die Kreditkarte, mit der man das ganze Bezahlt hat oder Bar).
  • Jetzt darf man sich endlich in die Schlange der Autos stellen, die auf den Grenzübergang warten. Bei uns hat das knappe 2h gedauert, bis dann ein Officer in das Auto geschaut hat, uns die üblichen Fragen gestellt hat und uns dann leider nicht hat passieren lassen. Im Auto war zwar alles in Ordnung, allerdings brauchten wir einen Stempel, den man sich bei der Amerikanischen Migration abholen muss.
  • Nachdem wir das Auto geparkt haben konnten wir dann die nächsten anderthalb Stunden darauf warten zu einem anderen Border Patrol Officer vorgelassen zu werden. Mittagspausen der Mitarbeiter haben die Sache extrem in die Länge gezogen.
  • Nachdem einem die gleichen Fragen wieder gestellt werden findet man sich an dem typischen Flughafenprocedere wieder, Fingerabdrücke etc….
  • Allerdings müssen hier 6US$ (in Bar) für den Eintritt bezahlt werden, der Pass wird gestempelt und man bekommt ein zusätzliches Papier, das wohl später entwertet werden muss…. mal sehen. Jetzt fertig, oder?
  • NEIN, denn leider muss das Auto im Nachkontrollbereich geparkt werden, dumm das wir leider zugeparkt wurden. Die Officer meinten, das dauert alles nicht so lang (wieder 30 sinnlose Min) und so durften wir wieder ein wenig im Auto sitzen.

Das ist denn aber der letzte „Schritt“ in den USA, es wäre auch zu verschmerzen gewesen, wenn nicht ein fataler Unfall auf der Interstate jedes weiterkommen für erneute 2h verhindert hätte, nach 6h, vornehmlich ohne Klimaanlage bei weit über 40° machen einfach keinen Spaß. Trotzdem, wir sind drin!!!