Nationalparks

Death Valley

Der Death Valley Nationalpark ist Teil der Mojave-Wüste und das trockenste und heißeste Naturreservat der USA. Dementsprechend waren auch unsere Erfahrungen.

Die Hitze ist allumfassend, sodass das klimatisierte Auto die einzige Zuflucht wird. Gerade der Wind, der normalerweise ein wenig Erfrischung bringt, ist im Death Valley heiß und trocken.

Auch wenn das Death Valley mit schönen Aussichten, schnurgeraden Straßen und dem Zabriskie Point lockt, ist es nicht empfehlenswert diesen Nationalpark im Sommer zu besuchen.

Zion Nationalpark

Auf dem Weg von Las Vegas zum Bryce Canyon, haben Einar und ich den Zion Nationalpark besucht.

Der Virgin River ist die Hauptattraktion des Nationalparks, er fließt durch eine Schlucht des Zion Canyon und ist so flach, dass man ihn durch die Schlucht hinauf wandern kann. Nur an einigen wenigen Stellen ist er so tief, dass man schwimmen muss. Leider ist er im Sommer zur Ferienzeit sehr gut besucht, aber je weiter man die Schlucht hinauf wandert, desto weniger Touristen begegnet man.

Zusätzlich kann man im Zion Canyon auch lange Wanderungen unternehmen, die Berge sind bis zu 2600m hoch. Vor allem im Sommer sollte man aber wirklich genügend wasser mitnehmen.

Bryce Canyon

Bryce Canyon ist relativ hoch gelegen, was das Klima sehr angenehm macht. Er ist bekannt für seine farbigen Felspyramiden durch die man Wanderungen unternehmen kann, die deshalb interessant sind, weil die Felsformationen sich alle sehr unterscheiden. Leider ist der Canyon gerade im Sommer sehr gut besucht. Den Touristenmassen kann man aber entfliehen, indem man sich für einen der längeren Wanderwege entscheidet, sie sind alle sehr angenehm zu gehen, gut ausgeschildert und mit wenig Steigung.

Yellowstone Nationalpark

Der berühmte Yellowstone Nationalpark vereint einige der spektakulärsten Natur-Highlights. Schon beim Einfahren in das Naturreservat wird man von Bisons empfangen, die riesige Weideflächen abgrasen. Benannt ist der Park nach den gelben Felsen, die auch hier einen Canyon bilden, durch den der Yellowstone River fließt. Dort kann man einige große Wasserfälle besichtigen.

Außerdem gibt es in dem Park zahlreiche Geysire und heiße Quellen, die meistens stinken, aber durch das Herausspülen von Mineralien der Umgebung eine ungewöhnliche Färbung verleihen.

Ein Nachteil sind aber auch hier die Touristen, die von einer Attraktion zur nächsten fahren, sodass auf den wenigen Straßen schnell lange Staus entstehen. Auch die Geysire und Quellen sind teilweise so überlaufen, dass man die Attraktionen kaum in Ruhe besichtigen kann.

Dafür sind die Wanderwege tatsächlich menschenleer, dabei haben sie auch klare Seen, Wälder und kleine heiße Quellen zu bieten. Gewarnt sei man allerdings vor den Bären; jedes Jahr sterben ungefähr drei Personen wegen einem Bärenangriff, wie uns einer der Park-Ranger aufgeklärt hat.

 

Redwoods Nationalpark

Die Redwoods, im Norden von Kalifornien gelegen sind absolut beeindruckend. Dort wachsen die riesigen roten Mammutbäume und durch die Wälder kann man schöne, kühle Wanderungen unternehmen. Der Park ist wie alle anderen Parks im Sommer gut besucht, aber nicht überlaufen.