Städte

Los Angeles

Los Angeles als Stadt zu erleben ist nicht so einfach wie in anderen Städten. Dort ist der öffentliche Nahverkehr stark eingeschränkt, sodass als Transportmittel praktisch nur das Auto bleibt. Anders als in den typischen europäischen Städten hat Los Angeles keinen Stadtkern mit einer Fußgängerzone, oder eine Altstadt durch die man spazieren kann, die Stadt ist alles andere als fußläufig.

Die meisten Museen kosten für Kinder keinen und für Erwachsene wenig Eintritt und sind wirklich lohnenswert. Besonders zu empfehlen ist das Science Museum, das viele praktische Informationen vermittelt und natürlich das Getty Center, das mit seinen Gartenanlagen und einzigartiger Kunst selbst Kunstmuffel zu beeindrucken weiß.

Um den berühmten Hollywood-Schriftzug zu besuchen haben wir den Canyon Lake Drive genommen, dort fährt man durch eine Wohngegend in den Bergen zu einer Aussichtsplattform. Oben angekommen hat man eine gute Aussicht auf den Schriftzug, um näher ranzukommen kann man noch eine 90-minütige Wanderung unternehmen.

Interessant ist es auch durch die Beverly Hills zu fahren, dort gibt es zwar im eigentlichen Sinne nichts zu erleben, dafür kann man aber wirklich ausgefallene Villen besichtigen und hat auch immer wieder eine super Aussicht auf Downtown L.A. Die typischen Trips in die weltbekannten Filmstudios, die sonst immer eng mit Los Angeles verbunden werden, viel für uns aufgrund des massiven Andrangs im Sommer und der exorbitanten Eintrittspreise flach.

Noch ein Tipp, bevor man Los Angeles erkundet; es lohnt sich im Voraus zu recherchieren wo man erstens noch einen Parkplatz bekommt und zweitens nicht zu viel Geld bezahlt.

 

Las Vegas

Einar und ich waren nur für ein paar Stunden in dieser Metropole, das hat jedoch gereicht um alle Klischees über diese Stadt zu bestätigen. Las Vegas ist schillernd, kitschig, oberflächlich und heiß. An jeder freien Fläche hängt Reklame und alles ist mit zahlreichen LEDs ausgestattet. Die Außentemperatur steigt im Sommer schnell über 40 Grad, was es nicht gerade angenehm macht die Stadt zu erkunden.

Laut dem Reiseführer kann man selbst in relativ guten Hotels günstige last minute Angebote erwischen, das haben wir probiert und mussten leider die Erfahrung machen, dass man auch mit 18 Jahren in Las Vegas nicht weit, bzw. zu gar nichts kommt. Solange man nicht 21 Jahre alt ist lohnt es sich kaum Las Vegas zu besuchen.

Portland

Portland ist eine mittelgroße Stadt unterhalb von Seatttle. Es ist die Stadt der Kreativen, einige Viertal erinnern sehr an die Hamburger Schanze. Es gibt zahlreiche Food-Trucks, viel Street-Art, Musiker und kleine individuelle Shops. Man kann die Stadt zu Fuß sehr gut erkunden und auf der Wiese neben dem Columbia River, oder in einem der kleinen gemütlichen Cafes eine Pause machen.

San Francisco

San Francisco könnte man auch die große Schwester von Portland nennen, bekannt ist sie natürlich als Hippie-Hochburg. Man kann einen netten Spaziergang entlang der Bay machen, zu Fuß die Shopping-Straßen ablaufen und für größere Distanzen eine der uralten Straßenbahnen nehmen. Was auch sehr gut geht, ist eines der Stadträder zu mieten, bei den steilen Bergen ist das zwar anstrengend, bergab aber dafür sehr spaßig und die Parallelstraßen kann man entspannt fahren. Mit diesen Fahrrädern bekommt man einen sehr guten Eindruck, da man auch abseits von den wichtigsten Attraktionen vorbeikommt und somit die Stadt besser kennenlernen kann.

Auch hier ein Tipp zum Parken, wenn man der Straße „The Embarcadero“ von Norden kommend in Richtung der Oakland Bay Bridge folgt, sind einige Minuten nach dem bekannten Pier 39 mehrere Parkmöglichkeiten auf beiden Seiten. Hier UNBEDINGT genau die Parkgebühren lesen, diese Unterscheiden sich sehr stark. Wir konnten den ganzen Tag in einer Halle dort Parken, für 10$, ein guter Deal.